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Diskussionspapier „zur Zukunft der Netzreserve“

BDEW veröffentlicht Diskussionspapier zur Zukunft der Netzreserve

Eine Aufnahme eines Hochspannungs-Stromübertragungsturms, auch bekannt als Strommasten.

© Verbitskaya Svetlana / shutterstock

Das Ziel des Diskussionspapiers „zur Zukunft der Netzreserve“ ist es, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Netzreserve darzustellen und konkrete Vorschläge für ihre Weiterentwicklung einzubringen.

Die Netzreserve leistet gemeinsam mit den vertraglich gebundenen Reserven im Ausland, der Kapazitätsreserve sowie den besonderen netztechnischen Betriebsmitteln einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromsystems. Gleichzeitig ist absehbar, dass Reservekraftwerke auch künftig benötigt werden.

Das Diskussionspapier zeigt auf, dass die Netzreserve zunehmend vor Herausforderungen steht: Die Reservekraftwerke werden älter, wodurch der Aufwand für Instandhaltung und sicheren Anlagenbetrieb steigt. Gleichzeitig nehmen die Kosten für die Anlagenbetreiber zu. Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Kohleausstiegs und des zeitlich verzögerten Zubaus neuer gesicherter Leistung wird die Netzreserve auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit spielen.

Vor diesem Hintergrund schlägt der BDEW unter anderem eine verbesserte Kostenerstattung für Anlagenbetreiber, eine langfristigere Bedarfsplanung durch präventive Analysen bis 2035, einen beschleunigten Zubau gesicherter Leistung im Rahmen des StromVKG sowie die Ermöglichung von Nachnutzungskonzepten für Netzreservestandorte vor.

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