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Wasser-Benchmarking-Projekte sind in zahlreichen Bundesländern gestartet

In acht Bundesländern können sich Wasser- und Abwasserunternehmen derzeit vergleichen

In Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Bundesländern können sich Wasserunternehmen derzeit vergleichen – vertraulich und hinsichtlich der Ergebnisse anonymisiert.

Diese Benchmarking-Projekte werden vor Ort von den BDEW-Landesorganisationen initiiert und / oder maßgeblich unterstützt. Bei den Vergleichen werden Kennzahlen aus fünf Leistungsmerkmalen erhoben – das sogenannte 5-Säulen-Konzept der Wasserwirtschaft: Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Kundenservice. Benchmarking heißt: Sich vergleichen und sich verbessern, indem man von den Besten aus einer Vergleichsgruppe lernt.


  • Bayern: Im südlichen Freistaat startete gerade die 7. Hauptrunde. Weitere Trinkwasserversorger sind herzlich willkommen. Die Abschlussveranstaltung sowie der Abschlussbericht sind für Herbst 2020 geplant.

  • Baden-Württemberg: Auch in Südwestdeutschland fiel gerade der Startschuss für das Benchmarking-Projekt (Trinkwasser und Abwasser). Interessierte Unternehmen können noch einsteigen.

  • Mecklenburg-Vorpommern: Im Frühsommer startete die 10. Runde, die Erhebung der Daten läuft noch bis Mitte September (Trinkwasser und Abwasser), ein Einstieg in das Projekt ist noch möglich. Der Bericht soll im 4. Quartal 2019 veröffentlicht werden.

  • Niedersachsen: Die 5. Vergleichsrunde startete hier im Juni 2019. Interessierte Wasserversorger können noch teilnehmen.

  • Nordrhein-Westfalen: Ein Einstieg in die aktuell laufende 12. Vergleichsrunde ist weiterhin möglich. Das Projekt ist ein Vorzeigeprojekt der Wasserwirtschaft. Jährlich vergleichen sich hier die Versorger. Den Bericht der letzten Runde finden Sie hier.

  • Sachsen: Die sächsischen Trinkwasserunternehmen vergleichen sich zum dritten Mal in einem 3-Jahres-Rhythmus, wobei die großen Versorger regelmäßig am Benchmarking-Projekt der großen Wasserversorger teilnehmen (jährlicher Rhythmus). Für das aktuelle Projekt, das bereits im Mai 2019 anlief, steht die Auswertung im Oktober an. Der öffentliche Projektbericht soll im November 2019 erscheinen.

  • Sachsen-Anhalt: Im Nachbarland vergleichen sich Aufgabenträger jährlich wechselnd in der Wasserversorgung und in der Abwasserbeseitigung. Interessant wird sicherlich der diesjährige Vergleich Wasserversorgung in der 5. Runde. Die Datenerhebung ist noch bis Mitte September möglich. Der öffentliche Bericht soll im Frühjahr 2020 übergeben werden.

  • Thüringen: In Thüringen befindet man sich in einem 3-Jahres-Rhythmus. Auch hier startete diesen Sommer das neue Projekt (Trinkwasser und Abwasser), wobei weitere Interessenten nach wie vor einsteigen können. Der öffentliche Bericht ist für das 2. Quartal 2020 geplant.


Interessierte Unternehmen melden sich gerne bei der jeweiligen Landesorganisation des BDEW oder bei der BDEW-Hauptgeschäftsstelle. Wir vermitteln sofort den Kontakt zum Anbieter des Benchmarking-Projektes.

Der BDEW empfiehlt seinen Mitgliedern die Teilnahme und fördert die Umsetzung von Benchmarking-Projekten. Zwei Voraussetzungen haben wesentlich zum Erfolg beitragen: Freiwilligkeit und Vertraulichkeit – besonders, da die Umweltminister der Bundesländer das Ziel ausgegeben haben, dass 80 Prozent der abgegebenen Wassermenge in einem Bundesland von einem Benchmarking-Projekt erfasst sein sollen (innerhalb der vergangenen drei Jahre).


Landeserklärung Benchmarking

Eine Landeserklärung Benchmarking kann dem Thema Schwung verleihen und die Teilnehmerzahlen vor Ort erhöhen. Bayern hat kürzlich eine Landeserklärung Benchmarking vorgelegt. Die Initiative ging von der bayerischen Landesorganisation des BDEW aus (VBEW).


Öffentliche Berichte

Alle uns vorliegenden aktuellen öffentlichen Projektberichte der Bundesländer (Trinkwasser) finden Sie auf unserer Website.

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