Das zeigt die neue gemeinsame Studie „KI unter Strom – Wie die Energiewirtschaft KI-Erfolge skaliert“ von BDEW und Strategy&. Auf Basis von 26 Experteninterviews mit Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft untersucht sie, welche KI-Anwendungen sich in der Praxis bewähren, welche wirtschaftlichen Effekte erzielt werden und wie Unternehmen KI erfolgreich skalieren können.
Die Ergebnisse zeigen: KI ist längst mehr als ein Experimentierfeld. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen berichtet von konkreten finanziellen Effekten, während die andere Hälfte von echten nicht-finanziellen Wirkungen berichten. Erste Anwendungen lassen sich bereits ab etwa 50.000 Euro umsetzen und amortisieren sich teilweise innerhalb von sechs Monaten. Dabei ist nicht die Unternehmensgröße entscheidend, sondern vor allem die Qualität der Daten, eine klare Verantwortung in den Fachbereichen und die Orientierung an konkreten Geschäftsproblemen.
Die Studie identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren für den KI-Einsatz und formuliert sieben praxisnahe Handlungsempfehlungen. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer leistungsfähigen Dateninfrastruktur, die frühzeitige Einbindung der Beschäftigten und die konsequente Integration von KI in betriebliche Prozesse.
Die zentrale Botschaft: KI bietet Unternehmen jeder Größe erhebliche Chancen, ihre Effizienz zu steigern und die Herausforderungen der Energiewende besser zu bewältigen. Viele Unternehmen sind über die reine Pilotphase längst hinaus und befinden sich schon mitten in der Skalierung Ihrer KI-Aktivitäten.