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EU-Flottengrenzwerte

Lockerung geht nur im Rahmen einer fairen Paketlösung

Zu Berichten über eine deutsch-französische Verständigung zur Abschwächung der EU-Flottengrenzwerte erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

„Europa braucht eine starke Automobilindustrie – und zugleich verlässliche Leitplanken für den Hochlauf der Elektromobilität. Eine Entlastung der Fahrzeughersteller darf nicht dazu führen, dass Investitionen in das Ladeangebot, Elektrotechnik und neue Geschäftsmodelle nachträglich entwertet werden. Im Gegenteil: Wer einen erfolgreichen Standort Europa haben will, muss auf eine faire Paketlösung setzen.

Die Energie- und Ladebranche hat im Vertrauen auf die europäischen Rahmenbedingungen massiv investiert, die europäischen Zielvorgaben werden in Deutschland um fast 250 Prozent übererfüllt. Wer jetzt die Flottengrenzwerte verwässert, muss sicherstellen, dass Elektromobilität nicht ausgebremst wird. Eine faire europäische Paketlösung erfordert: Eine klare Orientierung für die Elektromobilität, wirksame Anreizen für elektrische Unternehmensflotten, steuerliche Flankierung von E-Fahrzeugen und weniger Bürokratie beim Ausbau des Ladeangebotes. So sieht eine erfolgreiche Industriepolitik für den Standort Europa aus.“

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