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Zahl der Woche

Fast 16 Milliarden Euro…

… hat die Energiewirtschaft laut dem neuen BDEW-Investitionsbericht zuletzt investiert. 

Die Unternehmen der Elektrizitäts- und Gasversorgung haben im Jahr 2018 rund 15,5 Milliarden Euro investiert. Das zeigt der neue BDEW-Investitionsbericht. Diese Summe entspricht 23 Prozent der gesamten Industrieinvestitionen in Deutschland.

Die Energiebranche investierte damit fast doppelt so viel wie der Maschinenbau und mehr als Metallerzeugnis-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie zusammen. Lediglich der Fahrzeugbau investierte mit 16,6 Milliarden Euro noch etwas mehr.

Die Investitionsquote, also das Verhältnis der Investitionssumme zum Gesamtumsatz, liegt bei den Unternehmen der Elektrizitäts- und Gasversorgung bei 13,9 Prozent. Das bedeutet: Etwa jeder achte eingenommene Euro wurde wieder investiert. Zum Vergleich: In der gesamten deutschen Industrie wird im Durchschnitt bei einer Investitionsquote von 3,3 Prozent nur ungefähr jeder dreißigste eingenommene Euro neu investiert. Bei der Investitionsintensität, also dem Verhältnis von Investitionssumme zur Zahl der Beschäftigten, liegt die Energiewirtschaft mit 87.475 Euro klar an Nummer eins. Sie ist hier mehr als achtmal so hoch wie im Durchschnitt der deutschen Industrie (10.236 Euro).

„Die Investitionszahlen zeigen, welche große Bedeutung die Unternehmen der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft für die deutsche Volkswirtschaft haben“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Mit ihren jährlichen Milliardeninvestitionen leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Standortes Deutschland. Investitionen der Energiebranche, gerade bei Netzen, Photovoltaik, Windkraft, Mobilität und Wärmeversorgung liefern zudem den Mehrwert, dass sie zur Daseinsvorsorge und zur Wertschöpfung vor Ort beitragen.“

Gerade in Hinblick auf die derzeit diskutierten Konjunkturprogramme zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie sei die Investitionstätigkeit der Energiewirtschaft ein wichtiger Faktor. „Die Unternehmen können und wollen weiter in eine nachhaltige Energieversorgung investieren. Unsere Branche kann so zu einem Grundpfeiler der wirtschaftlichen Erholung werden. Hierfür ist es aber essenziell, dass die Investitionsbereitschaft der Unternehmen möglichst ohne Verzug in reale Investitionen umgesetzt werden kann und nicht weiter durch regulatorische Hemmnisse gebremst wird“, sagt Andreae.


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