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Stromsteuer

Stromsteuersenkung für alle Verbrauchergruppen bringt Entlastung und verringert fossile Abhängigkeiten

Die CDU hat im Zuge der Klausurtagung ihres Präsidiums erklärt, finanzielle Spielräume im Haushalt für eine Senkung der Stromsteuer für alle nutzen zu wollen. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

„Die Senkung der Stromsteuer ist überfällig. Sie wurde lange angekündigt, die Energiewirtschaft fordert sie seit Jahren. Entscheidend ist, sie dauerhaft und für alle Verbrauchergruppen auf das europäische Mindestmaß zu senken.

Wer die Elektrifizierung voranbringen will, muss Strom auch preislich attraktiver machen. Seit Jahresbeginn gilt der europäische Mindestsatz bei der Stromsteuer bereits für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft. Mit einer Senkung würde die Stromsteuer für Haushalte von derzeit 2,05 auf 0,1 Cent je Kilowattstunde sinken. Dies würde moderne, effiziente Anwendungen wie Elektroautos und Wärmepumpen wirtschaftlich attraktiver machen. Das stärkt den Klimaschutz und verringert zugleich Deutschlands Abhängigkeit von fossilen Importen und von Preisschwankungen an den internationalen Rohstoffmärkten.

Mit Blick auf die Kostenstruktur sind Steuern und Abgaben ein erheblicher Preisblock: Ein Haushalt zahlt derzeit bei Neuverträgen im Schnitt 38,9 ct/kWh. Davon entfallen 16,8 ct auf Beschaffung und Vertrieb, 9,2 ct auf Netzentgelte und 12,9 ct auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Das sind 33 Prozent. Die Stromsteuer ist der Posten, den die Politik am schnellsten und unbürokratischsten senken kann.

Auf Worte müssen jetzt Taten folgen. Die Bundesregierung sollte die Senkung beherzt und zügig umsetzen.“

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