Gegenüber dem Vorjahr mit rund 4,1 Milliarden Euro entspricht dies einem Anstieg von rund zehn Prozent.
Mit rund 2,8 Milliarden Euro flossen etwa 62 Prozent der Investitionen in die Rohrnetze. Das waren rund 300 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Für die Wassergewinnung und Wasseraufbereitung wurden rund 700 Millionen Euro aufgebracht. Dies entspricht etwa 16 Prozent der gesamten Investitionssumme.
„Die steigenden Investitionen machen deutlich: Die Trinkwasserversorger investieren in die Instandhaltung, Erneuerung und den bedarfsgerechten Ausbau ihrer Anlagen und Netze. Damit sichern sie die verlässliche Versorgung mit Trinkwasser auch für die Zukunft.
Darüber hinaus erfordert der Klimawandel eine gezielte Anpassung der Infrastruktur. Die Sommer werden heißer und trockener, und in diesen Phasen steigt auch die Nachfrage nach Trinkwasser. Gleichzeitig stellen Starkregenereignisse unsere Infrastruktur vor große Herausforderungen.
Das bedeutet, dass die Wasserversorger zusätzliche Investitionen zur Bewältigung der Klimaanpassung vornehmen müssen. Für diese Aufgaben brauchen wir eine gesicherte Finanzierung sowie einfachere und schnellere behördliche Genehmigungsverfahren.“
Rund sieben Prozent der Investitionen entfallen auf die Wasserspeicherung. Die restlichen rund 16 Prozent verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen.
Die gesamten Investitionszahlen finden Sie hier.