Bereits heute steht Logistikunternehmen, Speditionen und Lkw-Fahrenden in Deutschland ein gutes Ladeangebot an 789 Standorten zur Verfügung. Mit seinem Positionspapier „Fahrplan für E-Lkw-Ladehubs“ legt der BDEW konkrete Vorschläge vor, wie die Politik diesen Hochlauf unterstützen kann. Ziel ist ein marktgetriebener Ausbau, der zügig, bedarfsgerecht und kosteneffizient erfolgt.
Den marktgetriebenen Ausbau würden vor allem diese vier Maßnahmen voranbringen: Die Verlässlichkeit der CO₂-Flottengrenzwertregelung für Nutzfahrzeuge ist elementar. Entscheidend für den weiteren schnellen privaten Ausbau ist außerdem die Bereitstellung von Finanzierung über Kfw-Kredite und AFIF-Mittel für E-Lkw-Ladehubs. Die Bereitstellung von Flächen ist ein wichtiger Hebel: diese kann über die Privilegierung im Außenbereich und Öffnung der Flächen der Autobahn GmbH verbessert werden. Zudem mahnen wir weniger Bürokratie an, um noch schneller, aber auch kosteneffizienter auszubauen. Hier gilt es vor allem das Mess- und Eichrecht praxistauglich weiterzuentwickeln.