In einem gemeinsamen Appell fordern die Verbände AGFW, BDEW, BEE, BWP, VKU, ZIA, ZVEH, ZVEI sowie der Deutsche Städtetag die Bundesregierung auf, sich rasch für einen verlässlichen Start des ETS 2 einzusetzen. Das ist für die dringend gebotene Planungssicherheit im Wärmemarkt dringend erforderlich.
Im Zentrum stehen vier Forderungen:
- Am vollständigen und einheitlichen Start des europäischen Emissionshandels für Gebäude (ETS 2) zum 1. Januar 2028 festhalten.
- Die frühzeitige Versteigerung von Emissionszertifikaten ab Anfang 2027 wie vorgesehen sicherstellen.
- Einnahmen gezielt für Investitionen in die Transformation der Sektoren Wärme und Gebäude einsetzen.
- Den nationalen Klima-Sozialplan mit sozialen Förderprogrammen hinterlegen und bei der EU-Kommission einreichen, um Mittel aus dem EU-Klima-Sozialfonds abrufen zu können.
Ein pünktlicher Start, frühzeitige Preissignale und eine verlässliche Mittelverwendung sind entscheidend, damit das ETS 2 seine Wirkung entfalten kann: für wirksamen Klimaschutz, soziale Tragfähigkeit und langfristige Investitionssicherheit.