Die Folgen des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten sind an den Großhandelsmärkten für Gas und Strom weiterhin spürbar. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus hat wieder eingesetzt, eine vollständige Normalisierung der internationalen Lieferketten steht jedoch noch aus. Im Vergleich zum März 2026 haben sich die Preise an den Großhandelsmärkten wieder entspannt, bleiben aber weiterhin volatil.
Eine physische Gasmangellage besteht in Deutschland derzeit nicht. Die Versorgung ist gesichert, die Gasimporte sind breiter diversifiziert als während der Energiekrise 2022. Steigende oder fallende Preise an den Großhandelsmärkten wirken sich zudem nicht unmittelbar auf bestehende Haushaltsverträge aus, da Energieversorger ihre Beschaffung in der Regel langfristig planen und absichern.
Eine detaillierte Einordnung der Preisbestandteile und langfristigen Entwicklungen bietet die BDEW-Gaspreisanalyse.
Gaspreis aktuell im Großhandel: Entwicklung im Überblick
Die Grafik zeigt die aktuelle Entwicklung der Großhandelspreise für Gas im Vergleich zur Energiekrise 2021 bis 2022.
Gaspreis für Haushalte aktuell: Entwicklung neuer Tarife
Dargestellt ist die Preisentwicklung für neu abgeschlossene Haushaltskundentarife.
Strompreis für Haushalte aktuell: Entwicklung neuer Tarife
Die Grafik zeigt die aktuelle Entwicklung der Strompreise für neu abschließbare Haushaltskundentarife. Weitere Details zu Zusammensetzung und langfristiger Entwicklung finden Sie in der BDEW-Strompreisanalyse.
Über die Publikation
Die Publikation „Quick-Check Gas- und Strompreise“ bündelt die aktuelle Entwicklung der Großhandels- und Haushaltskundenpreise. Die Publikation „Quick-Check Gas- und Strompreise“ wird bis auf Weiteres jeweils dienstags und freitags aktualisiert. Die vollständige Publikation steht im Download-Bereich zur Verfügung. Vertiefende Analysen zu Preisbestandteilen und langfristigen Entwicklungen finden Sie in der BDEW-Strompreisanalyse und der BDEW-Gaspreisanalyse.