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Zweite Anpassung des Flächenentwicklungsplans 2025 zur Optimierung des Offshore-Wind-Ausbaus

Der BDEW unterstützt die Änderungen für eine höhere Kosteneffizienz beim Offshore-Wind-Ausbau und die Möglichkeit zur Erprobung von Offshore-Elektrolyse.

Die Optimierung der Offshore-Wind-Flächen und der dazugehörigen Netzanbindungssysteme ist für den gesicherten und kosteneffizienteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland unerlässlich. Der BDEW begrüßt die Konsultation zur zweiten Änderung des Flächenentwicklungsplans (FEP) 2025, um durch die Maßnahmen die Flächenkulisse zu verbessern und damit die Abschattungseffekte zwischen und innerhalb der Offshore-Windparks zu reduzieren.

Es sollten allerdings weitere Optimierungsmaßnahmen bei der anstehenden Fortschreibung des FEP umfassend für alle in den nächsten Jahren auszuschreibenden Flächen umgesetzt werden, um kleinere, schrittweise Anpassungen künftig bestmöglich zu vermeiden und eine langfristige Planungsperspektive herzustellen. Das Ziel sollte es sein, die Kosteneffizienz, gemessen an den Gesamtkosten pro erzeugter und übertragener Strommenge, zu erhöhen. Der BDEW hat konkrete Umsetzungsvorschläge hierzu veröffentlicht: BDEW-Positionspapier zur WindSeeG-Novelle 2026.

Zu den in der Konsultation dargestellten Änderungen am FEP 2025 positioniert sich der BDEW wie folgt:

Die zeitliche Zurückstellung der Flächen N-12.4 und N-12.5 sowie die Nutzung des ONAS für die Anbindung anderer Flächen werden sehr begrüßt, um Abschattungseffekte in dem Gebiet zu reduzieren. Es sollte dabei aber zeitnah Planungssicherheit geschaffen werden, ob, wann und wie die Flächen zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben werden sollen.

Auch die Verschiebung der Ausschreibung und Inbetriebnahme der Flächen N-6.8 und N-12.6 wird begrüßt, um die Effizienz im Ausbau zu steigern. Weitere Optimierungsmaßnahmen für die adressierten Flächen sind vorstellbar und sollten ergebnisoffen geprüft werden.

Die Konsultation von Optimierungsoptionen für die Flächen N-10.1 und N-10.2 sowie den SEN-1-Bereich wird begrüßt. Aus Sicht des BDEW bietet die dargestellte Option 2 mit möglichen Anpassungen tendenziell die meisten Vorteile, wenn es darum geht, die verschiedenen Perspektiven aus Stromerzeugung, Stromnetzanbindung, Wasserstofferzeugung und -transport bestmöglich in Einklang zu bringen und möglichst einen Mehrwert für alle Akteure zu schaffen. Sollte diese Maßnahme aber nur mit Fokus auf die Stromerzeugungs- und Stromnetzperspektive umgesetzt werden, dann hat Option 3 tendenziell die meisten (kurz- und mittelfristigen) Vorteile.

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