Energie gemacht für Euch

Für eine sichere, bezahlbare und zukunftsfähige Energieversorgung.

 

Die Energiewende in Deutschland baut das Energiesystem grundlegend um, damit die Energieversorgung zuverlässig, bezahlbar und zukunftsfähig bleibt und zugleich die gesetzlich festgelegten nationalen Klimaschutzziele unterstützt. Dafür müssen erneuerbare Energien, Strom- und Wärmenetze, Speicher, Flexibilitäten, steuerbare Kraftwerke und neue Verbraucher wie Wärmepumpen und Elektroautos besser zusammenspielen. Im ersten Halbjahr 2026 deckten erneuerbare Energien 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs.

Der Ausbau der Netze, zusätzliche Speicher und Flexibilitäten sowie wasserstofffähige Gaskraftwerke und eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur sollen die Versorgungssicherheit ergänzen. Erneuerbare Energien verringern zugleich den Bedarf an importierten fossilen Energieträgern. Die Transformation erfordert Zeit, hohe Investitionen und die Finanzierung durch Energieunternehmen, Staat sowie Energiekundinnen und Energiekunden.

Energie hält unser Leben am Laufen. Sie ist da, wenn wir sie brauchen. Damit das auch morgen so bleibt, entwickelt die Energiewirtschaft unser Energiesystem weiter – mit mehr erneuerbaren Energien, dem Ausbau und der Modernisierung der Netze, einer modernen Wärmeversorgung und neuen Lösungen für eine sichere Energieversorgung. Die Energiewende ist längst in vollem Gange: jeden Tag, überall in Deutschland. Wir zeigen, was sich verändert, was bereits gelingt und wie die Energiebranche Versorgungssicherheit und Transformation zusammenbringt.

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Warum wir unser Energiesystem umbauen

Die Energiewende ist keine Aufgabe für irgendwann. Sie ist längst im Gange: Erneuerbare Energien werden ausgebaut, Strom- und Wärmenetze erweitert und modernisiert und neue Lösungen wie Wasserstoff vorangebracht. Das Ziel: eine Energieversorgung, die verlässlich und bezahlbar bleibt, unabhängiger von fossilen Energien wird und gleichzeitig die Chancen der Erneuerbaren Energien im Sinne der gesetzlich festgelegten nationalen Klimaschutzziele voll ausnutzt.

Dieser Wandel wird auch im Alltag sichtbar, wenn etwa neue Leitungen verlegt, Wärmenetze ausgebaut oder Windenergieanlagen errichtet werden. Das braucht Zeit, Investitionen und manchmal auch Geduld. Doch genau so entsteht die Basis, auf die wir künftig angewiesen sind. Die Transformation besteht aus vielen Bausteinen, die ineinandergreifen. Netze, Erneuerbare Energien, Wärme und Wasserstoff übernehmen dabei jeweils unterschiedliche Aufgaben. Erst ihr Zusammenspiel macht unser Energiesystem unabhängiger, widerstandsfähiger und fit für die Zukunft.

Energiewende: Was steckt dahinter?

Unsere Ansprüche an die Energieversorgung ändern sich und damit auch die Anforderungen an das Energiesystem. Immer mehr Strom stammt aus Wind und Sonne. Gleichzeitig kommen neue Anwendungen wie Wärmepumpen, Elektroautos und Rechenzentren hinzu. Damit Energie auch künftig zuverlässig, bezahlbar und möglichst aus Erneuerbaren Energien erzeugt zur Verfügung steht, müssen Erzeugung, Netze, Speicher, Flexibilitäten und Verbraucher intelligent zusammenwirken.

Ja. Mehr als die Hälfte unseres Stromverbrauchs wird bereits heute durch erneuerbare Energien gedeckt. Gleichzeitig tragen immer mehr Speicher, Flexibilitäten und steuerbare Kraftwerke dazu bei, dass die Stromversorgung auch während Dunkelflauten und Hellbriesen zuverlässig bleibt. Starke Stromnetze transportieren den Strom von der Erzeugung bis zum Verbrauch und halten das System stabil. Damit das auch in Zukunft so bleibt, werden die Netze, die Erneuerbaren Energien und die Flexibilitäten – wie Speicher, Elektrolyseure, Elektromobilität oder die intelligente Lastverschiebung - weiter ausgebaut. Wasserstofffähige Gaskraftwerke und eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur ergänzen das System.

Die Energiewende bedeutet mehr als den Ausbau Erneuerbarer Energien. Unser über Jahrzehnte gewachsenes Energiesystem wird grundlegend umgebaut und fit für die Zukunft gemacht. Dafür müssen Erzeugungsanalgen und Stromnetze künftig noch besser aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig müssen immer mehr Speicher sowie neue Verbraucher wie Wärmepumpen, Elektroautos und Rechenzentren angeschlossen werden. Dafür werden die Stromnetze erweitert, modernisiert und digitalisiert. Komplexe Prozesse, neue Akteure und Gesetzesänderungen müssen für den Umbau berücksichtigt werden. Und all das geschieht, während unser Energiesystem jeden Tag zuverlässig funktionieren muss. Deshalb braucht die Transformation Zeit und benötigt hohe Investitionen. Trotzdem lohnt sie sich: sie ist der Schlüssel für die dauerhaft sichere und zukunftsfähige Energieversorgung in Deutschland und Europa.

Der Umbau des Energiesystems ist eine Investition in unsere Zukunft. Die Transformation wird von unterschiedlichen Akteuren finanziert. Dazu gehören Energieunternehmen, der Staat und die Energiekundinnen und -kunden. Ein Teil der Investitionen wird über Netzentgelte und Energiepreise finanziert, ein anderer durch öffentliche Förderprogramme unterstützt. Energieunternehmen investieren bereits heute Milliarden in den Umbau unseres Energiesystems. Ziel ist es, die Investitionen so zu gestalten, dass die Energieversorgung auch künftig sicher, bezahlbar und zukunftsfähig bleibt und gleichzeitig einen Beitrag zu den gesetzlich festgelegten Klimaschutzzielen leistet.

Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie werden direkt in Deutschland erzeugt. Dadurch benötigen wir weniger fossile Energieträger, die aus anderen Ländern importiert werden müssen. Das stärkt die Versorgungssicherheit, macht uns unabhängiger von internationalen Krisen und hält mehr Wertschöpfung im eigenen Land. Deshalb ist der Ausbau der erneuerbaren Energien ein wichtiger Baustein für ein zukunftsfähiges Energiesystem.

Unternehmen brauchen eine verlässliche Energieversorgung und Planungssicherheit. Genau hier bieten Erneuerbare den entscheidenden Vorteil. Sie machen uns unabhängiger von Preissprüngen fossiler Energieträger auf den Weltmärkten. Das schafft mehr Sicherheit für Investitionen und eine langfristige Planung. Gleichzeitig stärkt der Ausbau der Erneuerbaren Energien die regionale Wertschöpfung: Er schafft Aufträge für Planung und Bau, stärkt Unternehmen vor Ort und schafft neue Arbeitsplätze. Davon profitieren auch die Kommunen. So stärkt die Energiewende die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Deutschland heizt nicht überall gleich. Ob Wärmepumpe, Fernwärme oder andere moderne Technologien – welche Lösung am besten passt, hängt von den Gegebenheiten vor Ort und dem jeweiligen Gebäude ab. Deshalb planen Kommunen ihre zukünftige Wärmeversorgung mit der kommunale Wärmeplanung, während Energieversorger passende Angebote entwickeln. Gleichzeitig können bestehende Heizsysteme den Übergang begleiten. So entstehen Schritt für Schritt neue Wärmelösungen, die zu den Menschen und ihrer Region passen und gleichzeitig eine wichtige Rolle bei der Erreichung des nationalen Ziels einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis 2045 spielt gemäß § 1 Wärmeplanungsgesetz.

Wasserstoff wird vor allem dort gebraucht, wo Strom allein an seine Grenzen stößt. Das gilt beispielsweise für steuerbare Kraftwerke sowie für Teile der Industrie, des Gewerbes und des Schwerlastverkehrs. Gleichzeitig kann Wasserstoff erneuerbare Energie chemisch speichern und transportieren. So wird Energie dort verfügbar, wo sie gebraucht wird, auch dann, wenn Wind und Sonne gerade keinen Strom liefern. Damit Wasserstoff sein Potenzial entfalten kann, braucht es jetzt einen schnellen Ausbau der Infrastruktur sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen.


Gut zu wissen: Zahlen & Fakten zur Energiewende 

  • 58 Prozent: Mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland wurde im ersten Halbjahr 2026 durch erneuerbare Energien gedeckt. Quelle: BDEW und Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
  • 11,7 Minuten: So kurz war die durchschnittliche ungeplante Stromunterbrechung je Stromkunde in Deutschland im Jahr 2024. Quelle: BNetzA
  • 16.800 km: So hoch ist der gesetzlich festgelegte Bedarf an Netzausbau von Höchstspannungsleitungen, um den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Davon wurden seither bis zum 1. Quartal 2026 gut 4.300 km fertiggestellt oder in Betrieb genommen. Damit wurden innerhalb der letzten 12 Monate rund 1.000 km neu gebaut. Das Strom-Übertragungsnetz hat bislang eine Länge von rund 39.000 Kilometern. Quelle: BNetzA
  • 33,2 Mrd. Euro: So viel investierten Netzbetreiber in das Übertragungs- und Verteilnetz allein im Jahr 2025. Quelle: Plan-Wert aus dem Bundesnetzagentur-Monitoringbericht 2025
  • 436.300 Beschäftigte: So viele Menschen arbeiteten 2025 in der Erneuerbare-Energien-Branche – so viele wie nie zuvor. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Beschäftigung mehr als vervierfacht. Quelle: Bertelsmann Stiftung
  • 82 Prozent: So viele neue Wohngebäude werden heute mit einer Wärmepumpe oder Fernwärme beheizt. Quelle: Statistische Landesämter
  • 175 Projekte: So viele Projekte zur Wasserstofferzeugung sind in Deutschland derzeit geplant oder bereits in Betrieb. Quelle: Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln gGmbH (EWI)

Noch tiefer einsteigen? Entdeckt unsere Energiethemen

Die Transformation unseres Energiesystems besteht aus vielen Bausteinen, die ineinandergreifen. Netze, Erneuerbare Energien, Wärme und Wasserstoff übernehmen dabei jeweils unterschiedliche Aufgaben, aber gemeinsam sorgen sie für eine sichere, bezahlbare und zukunftsfähige Energieversorgung. Gleichzeitig stärken sie unsere Unabhängigkeit, machen unser Energiesystem widerstandsfähiger und schaffen die Grundlage für einen starken Wirtschaftsstandort. Wer tiefer in die einzelnen Themen einsteigen möchte, findet hier weitere Informationen.

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